Vera Molnar

17. Mai bis 20. September 2020 

 

Die Ausstellung gibt Einblicke in das umfangreiche Œuvre der 1924 in Budapest geborenen und seit 1947 in Paris ansässigen Künstlerin, die als wichtige Pionierin der Computerkunst gilt. Bereits in den frühen Sechzigerjahren entwickelte Vera Molnar eine computerähnliche, auf einfachen Algorithmen basierende Arbeitsweise. 1968 war es ihr erstmals möglich, mithilfe eines Computers der Pariser Universität Plotter-Zeichnungen zu erstellen.

In den vergangenen siebzig Jahren hat sich ihr Werk mit bemerkenswerter Stringenz entwickelt. Immer wieder greift sie in ihrem Schaffen dieselben Motive und Themen auf, etwa in den Buchstabenbildern, den Hommagen an andere Künstler oder den Arbeiten zur Farbe Rot. Vera Molnar ist in der Sammlung Marli Hoppe-Ritter mit zahlreiche Gemälde und Papierarbeiten aus verschiedenen Jahrzehnten ausgesprochen gut vertreten. Die Einzelausstellung würdigt mit Werken aus dem Sammlungsfundus und zahlreichen Leihgaben eine beeindruckende Künstlerin und Grande Dame der Geometrischen Abstraktion.

 

 

Abbildung:
Vera Molnár, Étude, 1955 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019