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Museum Ritter
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Birgitta Weimer

13. Oktober 2024 bis 21. April 2025

 

In Birgitta Weimers bildhauerischem Œuvre verbindet sich eine klare, reduzierte Gestaltung mit Formschöpfungen, die im Dialog mit den Natur- und Geisteswissenschaften entstanden sind. Vor allem Erkenntnisse und Fragestellungen aus dem Bereich der Biowissenschaften, aber auch aus Anthropologie und Ethnologie, inspirieren die Künstlerin zu plastischen Werken im Spannungsfeld von Kunst und Wissenschaft. Ihr vielfältiges Schaffen basiert auf einem Grundverständnis der Welt als einem lebendigen Netzwerk, in dem alles miteinander verbunden ist und sich wechselseitig bedingt. Ökologische Themen klingen darin ebenso an wie physikalische Welterklärungsmodelle. Beim Betrachten von Birgitta Weimers Arbeiten stellen sich vielfältige Assoziationen ein: Oft erinnern sie an elementare Naturformen oder an Bausteine des Lebens, zum Beispiel an Quallen, Molekülstrukturen oder Blutbahnen.

 

Die Ausstellung gibt anhand von über 25 Werken Einblicke in Birgitta Weimers komplexes künstlerisches Werk. Neben vier raumgreifenden Installationen sind etliche Wandobjekte zu sehen, die aus verschiedenen Materialein wie Kunststoff, Paraffin, Glas oder Stahl bestehen.

Biografie

1956 geboren in Gemünden am Main
1976–1979 Studium der Ethnologie und Anthropologie, Georg-August-Universität Göttingen
1980–1986 Studium der freien Kunst, Hochschule für bildende Künste Hamburg
1986/87 Postgraduierten-Jahresstipendium des DAAD in Gambia
1992 Friedrich-Vordemberge-Stipendium der Stadt Köln
1996 Artist-in-Residence, Loughborough University (UK)
2003/04 Vertretungsprofessur für Grundlagen der Gestaltung, Fachhochschule Darmstadt
2023 Stipendium der Pollock-Krasner Foundation, New York
Die Künstlerin lebt und arbeitet in Gummersbach.