|
|
| |
| |
| |
| |
| |
|
|
|
|
|
|
|
| Peter Weber |
 |
 |
|
Peter Weber »gelingt es, aus einem ganzen durch variantenreiche faltprozesse … dreidimensionale objekte zu schaffen, die unsere vorstellungskraft außergewöhnlich anstrengen«. Eugen Gomringer
Peter Weber arbeitet seit Mitte der 1990er Jahre ausschließlich mit Faltungen, für die er verschiedene Materialien wie Papier, Baumwolle, Filz, den Kunststoff HDPE und sogar Edelstahl verwendet. Damit nimmt er eine ganz eigenständige Position in der Konkreten Kunst ein. Immer wieder faszinieren und erstaunen seine geometrisch vernetzten und raffiniert in sich verschlungenen Bildobjekte den Betrachter, der sie zu durchschauen und dem Geheimnis ihrer Erschaffung aus einem einzigen Stück nachzuspüren sucht. Mit der Faltung hat Peter Weber zu einem Medium gefunden, bei dem Bildvorstellung, Herstellungsprozess und Material derart eng miteinander verknüpft sind, dass Werke von ausgesprochen ganzheitlichem Charakter entstehen.
Grundsätzlich ist eine Faltung nichts anderes als die Transformation einer zunächst planen Fläche in eine reliefartige, räumliche Bildstruktur. Die so geschaffene Körperhaftigkeit ist in Peter Webers verdichtet und eher schwer wirkenden Bildobjekten aus Filz am stärksten ausgeprägt, während sie etwa in den Arbeiten aus Papier und Baumwolle kaum zum Tragen kommt. Immer folgt die Entstehung eines Faltbildes dabei bestimmten konstruktiven Regeln, die vom Künstler zuvor genau festgelegt und anhand von Papiermodellen erprobt worden sind. Die gefalteten Bildsysteme sind darüber hinaus auch das Ergebnis eines prozessualen Vorgangs und bergen die Möglichkeit zur weiteren Veränderung in sich. Dass Peter Weber diese Wandelbarkeit als wesentlichen werkkonstituierenden Bestandteil seiner Faltungen begreift, wird vor allem in seinen seriellen Arbeiten deutlich, die gleich mehrere Variationen einer Bildidee zeigen.
|
 |
 |
|
| Biographie |
 |
 |
|
|
|
|
1944 1969–73
ab 1969 1975–78 1979–89 1990
1996 2001
|
|
geboren in Kollmar/Elbe lebt und arbeitet in München Studium an der Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung, Diplom als Grafikdesigner Auseinandersetzung mit Konkreter Kunst Kontrabassist in mehreren Jazzformationen Lehrauftrag als Kunsterzieher in Hamburg Lehrauftrag an der Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung Entwicklung von Falttechniken und Faltsystemen unter Einbeziehung des Mediums Leinwand Faltungen in Kunststoff und Edelstahl Faltungen in Filz
|
|
1969–73
|
|
Studium an der Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung, Diplom als Grafikdesigner
|
|
ab 1969
|
|
Auseinandersetzung mit Konkreter Kunst Kontrabassist in mehreren Jazzformationen
|
|
1975–78
|
|
Lehrauftrag als Kunsterzieher in Hamburg
|
|
1979–89
|
|
Lehrauftrag an der Fachhochschule Hamburg, Fachbereich Gestaltung
|
|
1990
|
|
Entwicklung von Falttechniken und Faltsystemen unter Einbeziehung des Mediums Leinwand
|
|
1996
|
|
Faltungen in Kunststoff und Edelstahl
|
|
2001
|
|
Faltungen in Filz
|
|
 |
 |
|
|
|
|
|