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Die Sammlung Marli Hoppe-Ritter
zu Gast in Schwäbisch Gmünd
(09.04.-09.10.2011)
Antonio Calderara
(22.05.-18.09.2011)
Im Fokus: Die 1950er bis 1970er Jahre
Werke aus der Sammlung Marli Hoppe-Ritter
(22.05.-18.09.2011)
Vorsicht Farbe! (10.10.2010 - 01.05.2011)
Regine Schumann - black box
(10.10.2010 - 01.05.2011)
Timm Ulrichs
(08.05. - 19.09.2010)
Camille Graeser
(08.05. - 19.09.2010)
Hommage an das Quadrat
(18.10.2009 - 11.04.2010)
Das MUSEUM RITTER auf Reisen
(28.05.2009 - 25.06.2009)
François Morellet- Die Quadratur des Quadrats
(17.05. - 27.09.2009)
Alighiero Boetti
(26.10.08 - 26.04.09)
Gastspiel
(26.10.08 - 26.04.09)
Bildertausch 3
(18.05.08 - 28.09.08)
Geneviève Claisse
(28.10.2007 - 20.04.08)
Werner Bauer
(18.05.08 - 28.09.08)
Bildertausch 2
(06.05. - 30.09.2007)
Neue Freunde
(28.10.2007 - 20.4.08)
George Pusenkoff
(06.05. - 30.09.2007)
Bewegung im Quadrat
(22.10.2006 - 15.04.2007)
Davide Boriani
Waltraut Cooper
Carlos Cruz-Diez
Gerhard von Graevenitz
Dieter Jung
Victor Vasarely
Mader|Stublic|Wiermann
Vera Molnar
Bridget Riley
Sabine Laidig
Sabine Straub
Jean Tinguely
Vadim Kosmatschof
Marcello Morandini
(21.05. - 03.10.2006)
Bildertausch 1
(21.05. - 03.10.2006)
SQUARE
(18.09.2005 - 23.04.2006)
Sabine Laidig

1960 geboren in Sindelfingen
lebt und arbeitet in Berlin

MT 11_176, 2006
Tusche auf Japanpapier, collagiert
Gesamtabmessungen 1633 x 448 cm
Einzelquadrate 6 x 6 cm
Sabine Laidig interessiert das Beiläufige, Unbeständige und Veränderliche. Daher hat sie das Foyer als Durchgangsraum des Museums für ihre temporäre Wandinstallation aus einem Raster farblich abgestufter Quadrate gewählt. Die Künstlerin arbeitet bevorzugt mit der Form des Mäanders, einem Ornament, das als Symbol des Fließens, der kontinuierlichen Bewegung und harmonischen Veränderung gilt. Nach einfachen mathematischen Prinzipien dekonstruiert sie das Ornament am Computer,  indem sie Teile ausspart und andere farblich hervorhebt. Übrig bleibt ein Koordinatensystem aus Einzelquadraten, die nach den elementaren Prinzipien von Symmetrie und Asymmetrie neu zusammengefügt werden.Die für das MUSEUM RITTER  konzipierte Wandinstallation trägt den Titel "MT 11_176" und wird von der Künstlerin folgendermaßen beschrieben:

"M steht für Mäander und T für Takt; 11 ist die Taktzahl der 1. Farbe und 176 die der 2. Farbe. Der Arbeit liegt ein zeilenförmig laufendes Mäanderornament zugrunde. Auf dem Verlauf der einen Mäanderlinie ist jedes 11. Rasterquadrat in hellem Gelbgrün sichtbar. Dadurch ergibt sich ein regelmäßiges Muster, das durch zwei nahezu gleichgewichtige Bewegungsrichtungen gekennzeichnet ist. Die etwas stärkere Bewegungsdynamik verläuft von links unten nach rechts oben und weist nach jeweils 5 Quadraten einen leichten Zeilensprung auf. Diese leicht überwiegende Hauptrichtung wird durch eine fast orthogonal dazu verlaufende, steilere Bewegungsdynamik durchkreuzt. Für das Auge ist nicht eindeutig entscheidbar, welche der Bewegungsrichtungen dominiert, so dass es ständig zwischen beiden Sehweisen hin und her springt. Die Unmöglichkeit, das Muster eindeutig zu fixieren, wird durch die minimal unterschiedlichen  Abstände der Quadrate hervorgerufen und durch den Zeilensprung zusätzlich irritiert. Es entsteht der Eindruck eines ständig in Bewegung befindlichen, in sich vibrierenden Feldes. Auf dem Verlauf einer zweiten Mäanderlinie werden wenige rote Quadrate abgetragen, deren Abstand zueinander 176 Rasterquadrate, ein Vielfaches der Taktzahl 11, beträgt. Sie bewegen sich in der Ebene des hellgrünen Feldes und treten nur kaum merklich hervor. Diese auf derselben Taktfrequenz basierende offenere Verteilung weist eine gleichmäßige, in sich minimal differierende Struktur auf, die insgesamt eine leichte Bewegung von rechts nach links abbildet. Beide Bewegungsmuster schwingen auf derselben räumlichen Ebene ineinander und ergeben an den Stellen des Zusammentreffens verschiedenartige Bewegungsrichtungen und -geschwindigkeiten. Im Gesamtklang wird die Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Bewegunspotenziale sichtbar."