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Stefanie Lampert: Montevideo, 2007 (c) Stefanie Lampert
Installation, Südseite des Museums: Farbfolien auf Fensterglas 400x1600 cm 3 Acrylglasscheiben je 160x160 cm Installation, Westseite des Museums: Farbfolien auf Fensterglas 400x330 cm 2 Acrylglasscheiben 60x200 cm, 60x85 cm
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| Bei den Arbeiten von Stefanie Lampert spielen die Faktoren Zeit und Raum eine wesentliche Rolle. Die Betrachter befinden sich inmitten eines begehbaren Bildes, wenn sie die Rauminstallationen der Karlsruher Künstlerin durchschreiten. Lampert hat sich im MUSEUM RITTER für die gangartigen Räume mit den mächtigen Fensteröffnungen entschieden: zwei lange schmale Bereiche mit großen transparenten Flächen, die den Blick in die Natur freigeben. Das verwundert nicht, denn das Tageslicht ist eine der essentiellen Komponenten ihrer Arbeit. Die Künstlerin setzt farbige Folien vor die Scheiben und filtert das Licht, das sich an der gegenüberliegenden Wand als geometrisches Farbspiel abzeichnet. Zusätzlich werden an den Wänden quadratische Tafeln aus Plexiglas montiert, die als glänzende Projektionsflächen fungieren. Farben und Formen, die sich so abbilden, sind den Veränderungen des Tageslichts und der Sonneneinstrahlung unterworfen. Auf diese Weise ist die Installation in permanenter Bewegung und tritt nie in einen unveränderlichen, endgültigen Zustand über. So wie alle Werke der Künstlerin ist auch die Installation »Montevideo« aus der Malerei heraus gedacht, allerdings nicht mit Pinsel und Leinwand gefertigt. Stefanie Lampert nutzt die Grundgegebenheiten der Malerei – Farbe, Licht und Raum – und setzt sie als faktische, physikalische Größe direkt im dreidimensionalen Raum ein. |
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