|
|
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
So-Ah Yim: Mutation 1 und 2, 2002 (c) So-Ah Yim Acryl, pigment auf Holz 80 x 80 x 20 cm
Alice`s 1-3, 2007 (c) So-Ah Yim Perlmutt, Glas, Acryl auf Holz 60 x 60 x 60 cm
|
 |
 |
|
| Einen genauen Blick erfordern die »Mutationen« der koreanischen Künstlerin So-Ah Yim. Kürzlich hat die Sammlerin Marli Hoppe-Ritter zwei Bildobjekte für das Museum angekauft, die in dieser Ausstellung erstmals präsentiert werden. Die in Hamburg lebende Künstlerin bezieht sich in ihren Werken auf den Konstruktivismus, den amerikanischen Minimalismus und die Kunst Mondrians. Ihre Vorliebe für reine Farbe und Form entspringt dieser künstlerischen Inspiration. Yims Arbeiten sind stets klare Konstruktionen, die sich auf elementare geometrische Formen beschränken. In der Farbgebung konzentriert sie sich auf Weiß, Schwarz sowie die Farben Rot, Blau und Gelb. Ihre dreidimensionalen Wandobjekte, die sie »Mutationen« nennt, sind in der Tat veränderbar, denn sie können wie mittelalterliche Flügelaltäre geöffnet werden. Beim Auffalten und Schließen der Objekte ergeben sich immer wieder neue Farb- und Formkonstellationen. Von hoher ästhetischer Perfektion sind Flächengliederung und Farbauftrag, der an manchen Stellen die Handschrift des Pinsels erkennen lässt. Durch das Wechselspiel von Zeigen und Verbergen braucht So-Ah Yims Kunst Zeit zum Entdecken und die direkte Interaktion mit dem Betrachter. |
 |
 |
|
|
|
|
|
|
|