|
|
| |
| |
| |
| |
| |
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Friedrich Vordemberge-Gildewart (1899-1962) Composition No 188, 1952 Öl auf Leinwand 50 x 70 cm
|
 |
 |
|
Friedrich Vordemberge-Gildewart gehört zu den wenigen Künstlern, die von Anfang an geometrisch-abstrakt gearbeitet haben. Nach einem Studium der Innenarchitektur, der Architektur und der Bildhauerei an der Kunstgewerbeschule und der Technischen Hochschule in Hannover trat er 1923/24 als Künstler auf den Plan. Von Hannover aus, einem damals bedeutenden Zentrum progressiven Kunstschaffens, kam er rasch in Berührung mit dem russischen Konstruktivismus, dem Bauhaus und der holländischen De Stijl-Gruppe, deren Mitglied er 1925 wurde. 1927 zählt er zu den Gründungsmitgliedern der ortsansässigen Gruppe «die abstrakten hannover». Wenige Jahre später wird er Mitglied der Pariser Vereinigung Cercle et Carré (1930) und Mitbegründer der Künstlergruppe Abstraction-Création (1932). Im Laufe seiner fast 40-jährigen Künstlerlaufbahn hat Vordemberge-Gildewart nach eigener Zählung nur 222 Gemälde geschaffen, die er zunächst Konstruktionen und später dann Kompositionen nannte. Hinzu kommen etliche Zeichnungen, Collagen, Druckgrafiken und Aquarelle sowie einige Entwurfsarbeiten aus den Bereichen Baugestaltung und Typografie. Vordemberge-Gildewart war ein eher intuitiv arbeitender Künstler, der seine Konkrete Malerei weder ideologisch untermauerte noch einer mathematisch-wissenschaftlich begründeten Regelgläubigkeit unterwarf. Dennoch bestechen seine Werke durch eine große Klarheit und ein ausbalanciertes Gleichgewicht der Bildteile. |
 |
 |
|
|
|
|
|
1899
|
|
geboren in Osnabrück
|
|
1919-22
|
|
Studium der Innenarchitektur, Plastik und Architektur, Kunstgewerbeschule und Technische Hochschule Hannover
|
|
1925
|
|
Mitglieder der Gruppe De Stijl
|
|
1927
|
|
Gründung der Künstlergruppe "die abstrakten hannover"
|
|
1930
|
|
Mitglied der Künstlervereinigung "Cercle et Carré", Paris
|
|
1932
|
|
Gründungsmitglied der Gruppe Abstraction-Création, Paris
|
|
1938
|
|
Emigration nach Amsterdam
|
|
1952-54
|
|
Lehrauftrag, Academie van Beeldende Kunsten, Rotterdam
|
|
1954
|
|
Berufung durch Max Bill zum Leiter der Abteilung Visuelle Gestaltung und Kommunikation, Hochschule für Gestaltung Ulm
|
|
1962
|
|
gestorben in Ulm
|
|
 |
 |
|
|
|
|
|
|
|