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Klaus Staudt (*1932) Periphere Verdichtung, 1965/67 Holz, Plexiglas, weiße und gelbe Dispersionsfarbe 70 x 70 x 9,5 cm
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Klaus Staudts Werk steht ganz in der Tradition konstruktiv-konkreten Kunstschaffens. Die zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts erstmals entstandenen Ideen hat der Künstler in ganz eigenständiger Weise weiterentwickelt und so auf dem Gebiet der geometrischen Abstraktion zu unverwechselbaren Lösungen von hoher ästhetischer Wirkung gefunden. Am Anfang seiner künstlerischen Laufbahn übten neben seinem Münchner Umfeld vor allem die Gruppe ZERO und die 1960 in Frankreich gegründete GRAV (Groupe de Recherche d'Art Visuel) einen entscheidenden Einfluss auf seine Entwicklung aus. Wie die Mitglieder der GRAV so verfolgt auch Staudt in seiner Kunst methodische Ansätze, die auf mathematischen Gesetzmäßigkeiten und einer systematischen Kombinatorik beruhen. Und wie so viele Vertreter einer mathematisch-konstruktiven Kunst geht auch er in seinen Werken bevorzugt von einer quadratischen Grundfläche aus, die sich wie keine andere geometrische Elementarform gleichmäßig rastern und systematisch strukturieren lässt.
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1932
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geboren in Otterndorf
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1954-59
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Medizinstudium in Marburg/Lahn und München
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1959-63
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Studium der Malerei, Akademie der Bildenden Künste München (bei Ernst Geitlinger)
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1963
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Mitglied der Nouvelles Tendances
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1963-67
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Meisterschüler und Assistent bei Ernst Geitlinger und Georg Meistermann
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1974-94
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Professur, Hochschule für Gestaltung Offenbach/Main
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1974-97
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Konzeption und Aufbau der Sammlung Konkreter Kunst des Landkreises Cuxhaven
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1992
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Ehrenpreis der 5. Internationalen Triennale für Zeichnung, Wroclaw (PL)
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