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Karl Duschek (1947-2011) Codierung mit Quadraten, 1972
Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm |
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Die Tradition, aus der heraus Karl Duscheks Arbeiten verständlich werden, ist die konstruktiv-konkrete Kunst. Ein Grundthema seiner Malerei ist die bildliche Darstellung komplexer Ordnungen in einer einfachen Formensprache. Darin zeigt sich ein Bezug zu den Theorien von Max Bense, dessen Gedanken eine wichtige philosophische Grundlage für die konkrete Kunst lieferten. Danach ist die konstruktiv-konkrete Bildsprache ein Zeichensystem, das komplexe Zusammenhänge in adäquater Weise darzulegen im Stande ist. Die Beziehung der Einzelteile zum Ganzen stellt Duschek in Serien dar. In ihnen wird das selbe Prinzip unter veränderten Bedingungen zur Anschauung gebracht. Zum Gemälde "Codierung mit Quadraten" gibt es ein Pendant gleichen Titels, das die Anordnung der einzelnen Formen exakt wiederholt, dessen Verhältnis von Komposition zur Bildfläche jedoch ein anderes ist. Den Bildern einer Serie gemeinsam sind Ausdruck eines übergeordneten Weltmodells, das seine individuelle Ausprägung im einzelnen Bild zur Anschauung bringt. |
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1947
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geboren in Braunschweig
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1964
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Ausbildung zum Lithografen
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1967
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Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
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1972
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Zusammenarbeit mit Anton Stankowski im Grafischen Atelier in Stuttgart
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seit 1980
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Gastvorträge an Hochschulen, Universitäten, Akademien und Symposien
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1986
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Gastdozentur an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
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1990
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Realisation einer Arbeit im öffentlichen Raum Preisträger des Museums für Gestaltung, Basel
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1991
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Herausgabe und Verlegen der Zeitschrift für Kunst und Gestaltung eins, Förderung durch den Kunstfonds Bonn
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1993
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Preis der Stadt Wien für die besten Plakate des Jahres 1992
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1998
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Preis der Kreissparkasse Esslingen – Nürtingen Mitglied des Deutschen Werkbundes, der Künstlergruppe Konstruktive Tendenzen und der Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn
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2011
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gestroben in Stuttgart
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