folgen Sie uns auf Facebook!
Drucken
Museum Ritter Museum Ritter
English Version
Newsletter
Künstler A - G
Josef Albers
Karl-Heinz Adler
Horst Bartnig
Werner Bauer
Carl Buchheister
Waltraud Cooper
Camille Graeser
Joachim Grommek
Karl Duschek
Rita Ernst
Rupprecht Geiger
Inge Gutbrod
Vanessa Henn
Ottmar Hörl
Johannes Itten
Imi Knoebel
Gerold Miller
François Morellet
Aurelie Nemours
Paola Pivi
Hans Peter Reuter
Diet Sayler
Kurt Schwitters
Meg Shirayama
Klaus Staudt
Jochen Twelker
Wolfram Ullrich
Victor Vasarely
Friedrich Vordemberge-Gildewart
Peter Weber
Martin Willing
Beat Zoderer
Matti Kujasalo
Ilja Tschaschnik
Reto Boller
Karl Duschek (1947-2011)
Codierung mit Quadraten, 1972


Acryl auf Leinwand, 40 x 40 cm
 
Die Tradition, aus der heraus Karl Duscheks Arbeiten verständlich werden, ist die konstruktiv-konkrete Kunst. Ein Grundthema seiner Malerei ist die bildliche Darstellung komplexer Ordnungen in einer einfachen Formensprache. Darin zeigt sich ein Bezug zu den Theorien von Max Bense, dessen Gedanken eine wichtige philosophische Grundlage für die konkrete Kunst lieferten. Danach ist die konstruktiv-konkrete Bildsprache ein Zeichensystem, das komplexe Zusammenhänge in adäquater Weise darzulegen im Stande ist.
Die Beziehung der Einzelteile zum Ganzen stellt Duschek in Serien dar. In ihnen wird das selbe Prinzip unter veränderten Bedingungen zur Anschauung gebracht.
Zum Gemälde "Codierung mit Quadraten" gibt es ein Pendant gleichen Titels, das die Anordnung der einzelnen Formen exakt wiederholt, dessen Verhältnis von Komposition zur Bildfläche jedoch ein anderes ist.
Den Bildern einer Serie gemeinsam sind Ausdruck eines übergeordneten Weltmodells, das seine individuelle Ausprägung im einzelnen Bild zur Anschauung bringt.
1947 geboren in Braunschweig
1964 Ausbildung zum Lithografen
1967 Studium an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
1972 Zusammenarbeit mit Anton Stankowski im Grafischen Atelier in Stuttgart
seit 1980 Gastvorträge an Hochschulen, Universitäten, Akademien und Symposien
1986 Gastdozentur an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart
1990 Realisation einer Arbeit im öffentlichen Raum
Preisträger des Museums für Gestaltung, Basel
1991 Herausgabe und Verlegen der Zeitschrift für Kunst und Gestaltung eins, Förderung durch den Kunstfonds Bonn
1993 Preis der Stadt Wien für die besten Plakate des Jahres 1992
1998 Preis der Kreissparkasse Esslingen – Nürtingen
Mitglied des Deutschen Werkbundes, der Künstlergruppe Konstruktive Tendenzen und der Gesellschaft für Kunst und Gestaltung, Bonn
2011 gestroben in Stuttgart