folgen Sie uns auf Facebook!
Drucken
Museum Ritter Museum Ritter
English Version
Newsletter
Gebäude
Architekt
Ökologie
Lichtkonzept

Lichtkonzept

Der größere Teil der 700 qm Ausstellungsfläche befindet sich im Obergeschoss des MUSEUM RITTER. Diese sind mit einer kombinierten Tages- und Kunstlichtdecke ausgestattet. Die Versorgung der teilweise sehr empfindlichen Kunstwerke mit Tageslicht setzt eine geeignete Technik zur Kontrolle der Lichtmenge voraus. Das Tageslichtangebot ist im Tages- und Jahresablauf großen Schwankungen unterworfen, die beim Besucher nicht zu einer Beeinträchtigung der Rezeption führen dürfen. Diesen problematischen Voraussetzungen steht die herausragende Farbwiedergabe des Tageslichts bei unterschiedlichen natürlichen Lichtverhältnissen gegenüber. Darüber hinaus ist die Lichtausbeute des natürlichen Lichtes einer künstlichen Lichtquelle deutlich überlegen. In der Summe kann durch die Entscheidung für das Tageslicht eine erhebliche Menge an elektrischer Energie, die bei permanenter künstlicher Beleuchtung erforderlich wäre, eingespart werden. Zur Steuerung der Lichtmenge sind elektromechanisch justierbare Lamellen unterhalb der Deckenverglasung angebracht.

Die Ausstellungsflächen im Erdgeschoss werden ausschließlich, die Flächen im Obergeschoss nur bei fehlendem Tageslicht mit elektrischer Beleuchtung versorgt. Eine wesentliche Anforderung an die eingesetzte Lichtdecke richtete sich dabei an die guten Streu- und Transmissionsbedingungen der verwendeten Materialien. Die Lichtdecke wurde zu diesem Zweck gemeinsam mit dem Hersteller projektspezifisch optimiert. Als Lichtquelle kommen hocheffiziente T5/ T16 Leuchtstoffröhren in den Lichtfarben 940 und 965 zum Einsatz, die mit dimmbaren elektronischen Vorschaltgeräten ausgestattet sind. Damit sind individuell benötigte Beleuchtungsstärkeniveaus in jedem Ausstellungsraum einstellbar. Im Obergeschoss kann das Kunstlicht abhängig vom Tageslichtangebot für jeden der Räume einzeln beigemischt werden.