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François Morellet- Die Quadratur des Quadrats
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(21.05. - 03.10.2006)
SQUARE
(18.09.2005 - 23.04.2006)
Rauminszenierung von rosalie: creation_08, 2008
rosalie genießt als Bühnen- und Kostümbildnerin internationales Renomée. Die Stuttgarter Künstlerin ist bekannt für ihre opulente und farbenprächtige Bildsprache, die sie im Bereich der szenischen wie bildenden Kunst virtuos einsetzt. Ein Markenzeichen von rosalie sind grelle und laute Farben und der raffinierte Einsatz von ungewöhnlichen Gebrauchsmaterialien. Ein beständig wiederkehrendes Thema ihrer künstlerischen Arbeit ist die Verbindung von Kunst und Natur, die auch in der Installation im MUSEUM RITTER zum Einsatz kommt.

rosalie greift auf formaler Ebene das programmatische Thema des Museums - das Quadrat - auf: Sieben mal sieben quadratische Tafeln verdichtet sie zu einer poppigen Wandinstallation. Die Motive zeigen Blumen, aber auch abstrakt-serielle und monochrome Motive aus reliefartig aufgetragenem Plexiglasgranulat. Assoziativ folgen die Bildtafeln aufeinander und fordern den Betrachter zu einer lustvollen Augenreise voll romantischer Assoziationen auf. Dem stellt sie eine kühl leuchtende Neonarbeit von François Morellet gegenüber. Gegensätzlicher können künstlerische Thesen zum Quadrat kaum sein: die in weißes Licht getauchte Befragung der geometrischen Grundform des in Cholet lebenden Künstlers François Morellet und die Wandinstallation der Stuttgarter Künstlerin rosalie, ein opulentes Füllhorn aus Farben und Blüten. Trotz aller offensichtlicher Unterschiede erahnt man eine Gemeinsamkeit zwischen beiden Arbeiten, die rosalie dazu veranlasst haben mag, das Werk des französischen Minimalisten mit dem ihren zu verbinden: es ist der humorvolle Umgang mit dem Mythos von der Fortsetzung der Schöpfung mit den Mitteln der Kunst.

Auszüge aus den Katalogtexten von Claudia von Emmert und Gerda Ridler.
 
Werke in der Ausstellung:

rosalie
CREATION, 2008
49-teiliges Bildobjekt
Courtesy rosalie

rosalie
Bodenstück, 2006
Courtesy Rosalie

François Morellet
Récréation No. 6, 1994

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