Ulrich Wagner

6. Mai bis 16. September 2018

 

 

Geometrische Elemente, eingebettet in umfassende Ordnungsstrukturen, grafische Formverdichtungen und serielle Gliederungen sind die Kennzeichen von Ulrich Wagners Kunst. Auf den Betrachter, der sich durch die farbigen Lichträume des Kölner Künstlers bewegt, wirken die Installationen wie dreidimensionale Schaltnetzsysteme, in denen die einzelnen Glieder logisch miteinander verkettet sind. Tatsächlich basieren Wagners Strukturen auf technisch-funktionalen Konstruktionen, Stadtplänen oder Grundrissen, die der Künstler abstrahiert, fragmentiert, miteinander überlagert und dann in eine raumdynamische Form verwandelt. Seine magisch leuchtenden Architekturen, die er mit Baumwollhadern-Bütten einkleidet, weisen damit auch auf urbane Ordnungssysteme wie politische und gesellschaftliche Prozesse hin.

Anlässlich der Ausstellung realisiert Ulrich Wagner im Erdgeschoss des Museum Ritter einen neu konzipierten, begehbaren Lichtraum. Neben dieser monumentalen Skulptur-Architektur präsentiert der Künstler eine Auswahl von Papierarbeiten sowie einzelne Acryl- und Holzobjekte.


Ulrich Wagner wurde 1959 in Köln geboren. Er lebt und arbeitet in Oberlascheid und Köln.

 

 

 

Abbildungen:

Im Hintergrund: Ulrich Wagner, Übertritt, 2013 (Detail) © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Ulrich Wagner, NY, 2004, Serie NY, 2007 © VG Bild-Kunst, Bonn 2017